„O’zapft is!“ heißt es seit dem 17. September in München, wo das größte Fest der Welt nun zum 178. Male stattfindet: Das Münchner Oktoberfest ist mittlerweile legendär und zieht alljährlich Millionen Besucher an, die in den Festzelten mit Maßbier und Weißwurst zu den Wiesn-Songs schunkeln wollen. Doch welche Festzelte gibt es? Hier ist das Who is Who der Festzelte aufgelistet:
Die Augustiner Festhalle: In dieser Festhalle gibt es das gute Oktoberfestbier noch stilecht aus den riesigen Holzfässern und es geht sehr familiär zu. Das Zelt gilt als das freundlichste auf dem Oktoberfest und wird gerne von „echten Münchnern“ besucht. An den Dienstagen gibt es extra für Familien einen Kindertag.
Das Hofbräu-Festzelt: Hier werden die Maßkrüge schon ab 12 Uhr gestemmt und die feucht-fröhliche Stimmung wird vor allem von den Amerikaner und Australiern angeheizt, die sich im Hofbräu sehr wohl fühlen.
Das Hacker-Festzelt: Es ist das „Himmel der Bayern“, denn die Decken des Zeltes sind von innen mit Wolken und Sternen umgeben. 450 Mitarbeiter kümmern sich um das himmlische Wohl der Gäste.
Die Armbrustschützen-Festhalle: Das süffige Paulaner Bier wird hier gerne mit Grillhendl, Schweinshaxn oder Bratwürstl kombiniert und sorgen für Geselligkeit und Feststimmung.
Die Bräurosl: In dem urigen “Münchner”-Zelt sorgt eine zelteigene Jodlerin mit bayrischem Urgesang für Stimmung. Täglich zur Mittagszeit und von 19:00 bis 20:00 Uhr treten die Südtiroler Spitzbuam in Aktion.
Das Schützen-Festzelt: An den Wochenenden sollte man sich frühzeitig um einen Platz bemühen, denn ab mittags ist das Zelt mit Jung und Alt gefüllt. Das liegt nicht zuletzt an der guten Stimmung und dem bayrischen Spanferkel in Malzbiersoße mit Krautsalat.
Die Ochsenbraterei: Die gediegene Ochsenbraterei ist dieses Jahr zum 130. Mal auf der Wiesn vertreten und gehört heute zu den größten Zelten auf der Theresienwiese. Ganze 90 Ochsen werden auf einer Wiesn in dem Zelt verspeist.
Schottenhamel: Hier fängt alles an: 12 Uhr mittags am ersten Wiesntag sticht der Oberbürgermeister von München das erste Fass an und ruft “O’zapft is!”. Erst dann fangen auch die anderen Zelte mit dem Ausschenken Das große Zelt fasst um die 10.000 Gäste und ist vor allem bei den jungen Leuten beliebt.
Käfer´s Wies´n-Schänke: In dem kleinen Käfer-Zelt hat treffen sich die Prominenz und Feinschmecker, denn Rehrücken und Käfer-Ente stehen auf der Speisekarte. Hier geht es idyllischer und dekadenter zu als in den übrigen Zelten und man sollte frühzeitig Plätze reservieren.
Die Löwenbräu-Festhalle: Der 37 Meter hohe Löwenbräu-Turm weist den Weg zum Löwenbräu-Bier! Mit 8.515 Plätzen im Zelt und Garten und seinen 16.500 strahlenden LED-Lampen ist das Zelt kaum zu übersehen. Ein Anziehungspunkt sind für viele die dort feiernden Spieler des TSV 1860 München.
Das Weinzelt: Wer kein Bier mag, ist im Weinzelt bestens ausgehoben. Dort gibt es eine Auswahl von mehr als 15 Weinen, außerdem verschiedene Sekt-und Champagner-Sorten.
Das Hippodrom: Das Hippodrom ist das Zelt mit der höchsten Stimmungsgarantie, denn es besticht mit fetziger Musik, jungen Menschen und auch die Prominenz lässt sich hier gerne blicken.
Das Winzerer Fähndl: Der sich drehende Paulaner Maßkrug unterhalb der Bavaria ist das Wahrzeichen dieses Festzeltes. Hier kann man das Bier in dem nach Süden gelegenen Garten in der Herbstsonne genießen. Dies wissen auch die Spieler des FC Bayern zu schätzen.
Die Fischer-Vroni: Es muss nicht immer Schweinshaxn sein: In der Fischer-Vroni werden Fische auf einem Stock aufgespießt und in einer 15 Meter langen Reihe gegrillt.
Das Festzelt Tradition: Dieses Jahr ist ein neues, 15. Zelt hinzugekommen, welches den schmucken Bierzelten der Jahrhundertwende nachempfunden ist. In der ‚Oiden Wiesn‘ genießen Besucher das Oktoberfest als traditionelles Volksfest: Traditionelle Blasmusik und Trachten geben diesem Zelt die besondere Atmosphäre.
Dieser Artikel wurde von der Veranstaltungsagentur CAVUS bereitgestellt.
foto:© Dark Vectorangel – Fotolia.com


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