Castingshows sind in!

Castingshows sind in!
Es gibt so viele Castingshows im Fernsehen. Was ist das überhaupt? Man könnte auch Talentshow sagen. Dazu gehört mittlerweile die gerne geschaute Castingshow “The Voice of Germany”. Bei The Voice of Germany gibt es nur Sänger, wobei bei einer Castingshow alle Talente mitmachen können: Models, Tänzer oder Ähnliche.

Castingshows und die Formate

Alle Teilnehmer müssen Ihre Fähigkeiten vor einer Jury vorführen. Bei Deutschland sucht den Superstar oder Popstars gibt´s erst einmal Massenveranstaltungen. Mehrere Tausend Teilnehmer und Bewerber gab es. Sobald ein Sänger oder ein Tänzer gut ist, hat er die Chance ins Recall zu kommen. Dort muss er sich erneut vorführen lassen. Auch hier werden wieder welche gehen müssen, so lange bis nur noch eine geringe Teilnehmerzahl vor der Jury steht, die gewinnen kann. Ab diesem Moment entscheidet allerdings nicht mehr die Jury, sondern per Televoting die Zuschauer. Die Jury darf aber noch die fachliche Meinung mitteilen und die ist nicht immer nett.
Die erste Castingshow war die Sendung Popstars (2000 in Deutschland). Entwickelt wurde es von Neuseeländern. Auch in Australien hatte diese Show einen Erfolg und wurde auch für den deutschen Markt lizenziert. 2002 ging es mit Superstar (DSDS) los. Diese hatte aber auch kein Deutscher erfunden, sondern kam aus dem britischen Fernsehen (Pop Idol). Alle Sieger, und zwar der weltweit ausgetragenen Pop-Idol-Wettbewerbe, traten gegeneinander an. Deutschland machte mit Alexander Klaws den vorletzten Platz.
Stefan Raab machte sich eine Spaß daraus und parodierte 2003 die Castingformate “Stefan sucht den Super-Grand-Prix-Star”. Er war erfolgreich und erhielt sogar den Adolf-Grimme-Preis.

The Voice of Germany ein Riesenerfolg!

Die neue Castingshow “The Voice of Germany” wird seit November 2011 ausgestrahlt. Dort zählt nur der Gesang. In den Niederlanden wurde Sie erstmals Ende 2010 ausgestrahlt und hieß nur “The Voice”. Die erste Phase der 150 Teilnehmer ist die Blind Audition. Die Teilnehmer werden von einer Live-Band begleitet und müssen singen. Die Jury kann die Sänger nicht sehen und entscheiden nur nach der Stimme. Sie können allerdings für einen Kandidaten stimmen, indem sie Buzzern und ihren Stuhl umdrehen. Der Sänger muss mindestens eine Jurystimme haben, um weiterzukommen.

Der Kandidat hat die Möglichkeit sich einen Coach auszusuchen aus den vier Jurymitgliedern. Jedes Mitglied hat hinterher sechzehn Kandidaten. Nach einer Trainingswoche geht´s in die Battle Round. Es singen zwei Kandidaten im Duett, wobei einer wiederum nur weiterkommt.
In der dritten Runde werden die restlichen Kandidaten gegeneinander antreten und das innerhalb der Coachinggruppen. Es geht ein Finalist hervor und im Finale entscheidet der Fernsehzuschauer über den Sieg.



Bild oben ©http://www.presse.prosieben.de/programm/subpages/thevoice/-

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