Ein Abend im Theater
Wer in einer Großstadt wie München lebt, hat leichten Zugang zu unzähligen kulturellen Unterhaltungsangeboten. Da fällt die Wahl oft nicht leicht. Oft wird der Gang ins Kino bevorzugt, wobei man gerade im Theater die Emotionen der Schauspieler besser erleben und auch nachvollziehen kann. Die Münchener Kammerspiele bieten ein abwechslungsreiches Programm, das für jeden Geschmack etwas zu bieten hat. Zahlreiche Premieren stehen auch im Frühjahr 2011 an. Im März diesen Jahres feiert das Theater gleich vier Premieren – “Ludwig der II” nach dem Film von Luchino Visconti, “Agatha” von Marguerite Duras, “Gardenia” nach einem Konzept von Vanessa Van Durme und “Anstalt der besseren Mädchen” von Julia Zange. Die Autorin Julia Zange wurde 1983 in Darmstadt geboren, lebt und studiert nun in Berlin. Bereits 2005 gewann sie den “Prosanova” Literaturwettbewerb in Hildesheim und 2006 den “open mike” in Berlin. 2008 erschien ihr Debütroman und konnte sich großer Beliebtheit erfreuen. Außer den hier erwähnten Filmpremieren finden natürlich noch weitere abwechslungsreiche Aufführungen statt, wie beispielsweise “Angst” nach der Novelle von Stefan Zweig und “Hiob” nach dem Roman von Joseph Roth.
Gerade zum Frühlingsbeginn steigt in allen der Wunsch auf, sich wieder mehr nach draußen zu begeben und Kultur zu erleben, statt wie im Winter lieber in den eigenen vier Wänden zu bleiben, weil es draußen zu kalt ist. Überraschen Sie doch einfach einmal Ihren Partner! Ein entspannter und dennoch erlebnisreicher Abend ist schnell geplant. Man kann zuerst ein schönes Abendessen am heimischen Esstisch oder im Lieblingslokal um die Ecke genießen und macht sich dann frühzeitig auf den Weg zum Veranstaltungsort. Dort angekommen, bietet die Vorhalle meist die Möglichkeit, noch einmal gemütlich in trendigen Loungechairs ein Glas Wein zu trinken und sich auf einen tollen Abend zu freuen.
Es muss nicht immer Kino sein. Man kann auch chic ausgehen, was vor allem in einer Stadt wie München einen großen Reiz darstellt. Denn wie heißt es doch so schön? Man gönnt sich ja sonst nichts.




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